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mvz Hannover Oststadt - das Konzept
Das MVZ Hannover Oststadt hat Anfang Juli 2007 in denRäumlichkeiten
des Oststadtkrankenhauses seinen Betrieb aufgenommen. In einem ersten
Schritt hielten im MVZ die allgemeinmedizinische Gemeinschaftspraxis Dres.
Gerdes und die kardiologische Praxis Dr. Seegers Einzug. Im September
begann die Rheumatologie, in 2008 startete Prof. Brunner mit Gastroenterologie
und Hepatologie (nur Privatpatienten) und Herr Dr. Sodt ebenfalls ebenfalls
Gastroentereologie. Weitere Fachrichtungen werden folgen. Ziel ist in
weiteren Ausbaustufen ein hoch qualifiziertes Fachärztezentrum mit
umfassendem Leistungsangebot, auch in Kooperation mit dem Oststadtkrankenhaus.
Aus Sicht der Initiatoren ist ein MVZ am Oststadtkrankenhaus aus folgenden Gründen attraktiv für Patienten und Ärzte:
- Patienten finden an einem Ort ein fachübergreifendes Leistungsangebot vor.
- Die Einstellung einer ausreichend großen Zahl von Ärzten ermöglicht das Anbieten attraktiver Öffnungszeiten, z.B. frühmorgens, abends oder am Samstag.
- Ärzte können im ambulanten Bereich als Angestellte arbeiten, d.h. kein unternehmerisches Risiko der Niederlassung, Konzentration auf ärztliche Tätigkeiten ohne administrative Zusatzarbeit bei geregelten Arbeitszeiten.
- Die im MVZ tätigen Ärzte können auf Ressourcen, insbesondere medizinische Geräte, des OSK zurückgreifen und schaffen somit ein attraktives und umfassendes Leistungsangebot.
- Leistungsabhängige Vergütungssysteme schaffen Anreizsysteme.
- Fachärzte können im MVZ in Teilzeit arbeiten. Dies kann insbesondere für Ärztinnen mit Kindern attraktiv sein.
- Nutzung gemeinsamer Infrastruktur, wie z.B. Rezeption, Wartezimmer, sanitäre Einrichtungen, Bibliothek, EDV, Abrechnung etc. sorgen für Effizienz.
- Die Anbindung an das OSK sowie die Interdisziplinarität der im MVZ tätigen Ärzte erlauben einen fruchtbaren fachlichen Austausch.
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